
Schon eine Minute vor dem Abpfiff klatschten die zahlreichen Langener Fans, die ein Jahr auf einen
Heimsieg warten mussten.
Im vorletzten Heimspiel der laufenden Runde schlug die HSG die Mannschaft aus Groß-Bieberau
mit 28:23 (14:12) und das, bei durchaus unterschiedlicher Interpretation der Aktionen auf dem
Spielfeld durch die gegnerischen Lager, wohl alles in allem verdient.
Zwar führte der Gast schnell 1:3, doch die Langener Anfangstiefschlafphase dauerte dieses Mal nur kurz.
Die HSG fand schnell ins Spiel und erarbeitete zur Mitte der Halbzeit einen 10:5 Vorsprung, der zur Pause allerdings wieder auf 2 Tore zusammenschmolz.
Und wie in Walldorf fragte man sich dann, ob das Ganze wohl halten würde. Aber es ging gut. In weniger als 5 Minuten baute Langen die Führung auf 18.12 aus, was zwar keine Vorentscheidung bedeutete, aber einige Sicherheit gab. Groß-Bieberau kam nochmals auf 3 Tore heran, doch die HSG ließ sich davon nicht beirren.
Die Abwehr stand sicher und insbesondere der Mittelblock um
Neele und Anna musste einige schwere Arbeit leisten.
Jasamin im Tor bot wieder eine tadellose Leistung und ihre Vorderleute bedankten sich auch im Angriff mit sehenswerten Aktionen.
Giulia und Rebecca waren am erfolgreichsten, und das bei wenigen Fehlversuchen.
Und Mittelspielerin Melli durfte sich über gelungene 1:1 Situationen freuen.
Jede Spielerin verdiente sich ein Lob.
Die intensive Arbeit der letzten Monat trägt Früchte.
Allerdings gab es auch einen großen Wermutstropfen:
Vanessa, auf dem besten Weg zur alten Form, verletzt sich wieder am Knie und wird wohl länger ausfallen.
Und wie geht es nun weiter? Spannende Frage. Hatte man im Verlauf der Rückrunde noch die
Devise ausgegeben, wenigstens ein Spiel zu gewinnen, ist jetzt beim Blick auf die Tabelle sogar der Klassenerhalt noch möglich.
Auf einen Punkt ist man nun an Lola heran und hat diese Mannschaft im letzten Heimspiel zu Gast.